Happy End für

Maja

Ich wurde adoptiert und bin in meinem Für-immer-Zuhause angekommen!

Mein Happy End

„Maja – Unsere kleine Banditin“ Im Frühling mussten wir schweren Herzens nach 13 wundervollen Jahren von unserer geliebten Ally Abschied nehmen. Ihr Verlust hinterließ ein großes Loch in unserem Herzen und viel Trauer in unserem Zuhause. Also beschlossen wir, einem anderen Hund, der dringend ein liebevolles Zuhause braucht, eine Chance zu geben. Uns war sofort klar, dass es wieder eine mittelgroße Hündin aus dem Tierschutz sein sollte. Bei meiner Suche stieß ich auf Maja (früher Hrisi) in einer Anzeige von „Neustart ins Glück“. Ihre Erscheinung – wie eine kleine Banditin – faszinierte und ihre Geschichte berührte mich. Kurzerhand überredete ich meinen Mann, die kleine Maus in Frauenkirchen zu besuchen. Ich nahm Kontakt zum Tierschutzverein auf und Biljana informierte mich bereits im Vorfeld über Maja und das, was uns erwarten würde. Als wir Maja zum ersten Mal trafen, war ich etwas enttäuscht, denn sie war sehr schüchtern und zeigte keinerlei Interesse an uns. Stattdessen versteckte sie sich als Einzige im Rudel. Trotz dieser ersten Herausforderung entschieden wir uns, die Verantwortung und die Herausforderung anzunehmen. Wir verbrachten den gesamten Nachmittag im Tierheim, um uns ein umfassendes Bild von Maja und der Einrichtung zu machen. Wir wurden herzlich empfangen und fühlten uns bei Biljana und ihrem Mann gut aufgehoben. Die Hunde waren in einer angemessenen Anzahl untergebracht und lebten in einer sehr sauberen und gepflegten Umgebung. Besonders positiv empfand ich, dass wir Maja nicht sofort mitnehmen durften und uns Zeit zur Überlegung gegeben wurde. Einen Tag später, nach einer positiven Vorkontrolle, zog Maja, etwa 1 Jahr alt, in unser Haus im Mittelburgenland ein, wo sie unsere beiden Miezekatzen (15 und 11 Jahre) kennenlernen sollte. Maja war anfangs extrem scheu und schreckhaft und vermied den Kontakt zu uns so gut es ging. Die Sträucher im Garten wurden ihr Versteck und die Couch ihr Rückzugsort, von dem sie oft den ganzen Tag nicht aufstand. Freude, Nähe und Schwanzwedeln – Fehlanzeige! Trotz ihrer Zurückhaltung blieben wir geduldig und gaben unser Bestes, um Maja die Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdiente. Ich kann nur sagen, es war und ist eine große Geduldsprobe! Nach etwa sechs Wochen bei uns stand unser Camping-Urlaub in Kroatien bevor. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Majas Verhalten nur unwesentlich verändert. Während sie mir gegenüber ein wenig Vertrauen gefasst hatte, war sie meinem Mann und anderen Menschen gegenüber nach wie vor skeptisch. Die Vorstellung, dass sie sich in ihrer Angst losreißen und weglaufen könnte, bereitete mir große Sorgen. Also rüstete ich sie mit einem GPS-Tracker aus, ein Panikgeschirr und Leine waren sowieso Standard und wir ließen sie so gut wie nie aus den Augen. Zu meiner Überraschung meisterte Maja die Anreise im Auto (etwa 8 Stunden) problemlos. Die ersten Gassirunden am Campingplatz waren zwar herausfordernd – das Geschäft an der Leine zu verrichten war für sie neu – doch mit jedem Tag wurde es besser. Sie genoss die Spaziergänge am Strand und das Baden im Meer, ihre Angst vor anderen Hunden und Menschen nahm merklich ab und sie war insgesamt ruhig und problemlos. Es war ein schöner erster Urlaub mit Hund! Inzwischen macht Maja immer wieder kleine Fortschritte, und wir freuen uns über jeden einzelnen. Unsere Bindung wächst Tag für Tag. Maja wird lebendiger und aktiver, verträgt sich sehr gut mit den Katzen, kommt von sich aus auf mich zu, freut sich, wenn sie mich sieht, wedelt mit dem Schwanz und lässt sich bereits ein wenig abrufen. Mein Mann muss sich noch etwas gedulden, da ihr scheinbar Männer im Allgemeinen nicht so gut behagen, aber ich bin zuversichtlich, dass sich auch hier seine Mühe auszahlen wird. Fazit Die Entscheidung, ein Tier aus dem Tierschutz aufzunehmen, bringt immer ungewisse Herausforderungen mit sich. Man weiß nie, was das Tier erlebt hat, wie es geprägt wurde und wie es sich in verschiedenen Situationen verhalten wird. Rasse und Charaktereigenschaften sind oft ungewiss, Endgröße sowie -gewicht schwer abzuschätzen. Dennoch kann ich sagen: Es lohnt sich auf jeden Fall! Wir empfehlen jedem, einem Tier in Not ein Zuhause zu geben. Es wird eine Reise voller Überraschungen, Liebe, Freude und unvergesslicher Momente sein!
schreibt uns Majas Adoptantin

Von Herzen danke! Man spürt es sofort: Mit euch an unserer Seite wird alles ein bisschen leichter und so viel schöner. Ihr schenkt unseren Tieren Sicherheit, Heilung und die Chance auf ein neues Leben.

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